
Das Augenlid
bzw. das Lid besteht aus Muskeln und Haut. Es verteilt während eines
Lidschlages die Tränenflüssigkeit und sorgt
somit für die Reinigung der Hornhaut. Zugleich schützt das
geschlossene Lid das Auge vor äußeren Einflüssen. Das Augenlid
ist die Hautfalte, die das Auge nach außen abschliesst.
Der Grundaufbau eines Lides bzw. des Augenlides besteht aus folgenden
Bestandteilen:
Oberlid (Palpebra superior)
Unterlid (Palpebra inferior)
Lidspalte (Rima palpebrarum)
Lidplatte (Tarsus)
Lidwinkel (Angulus oculi oder Canthus)
Nickhaut (Plica semilunaris conjunctivae, Membrana nicitans)
- auch als 3. Augenlid bezeichnet
Muskeln
Fettzellen
Wimpern (Cilia)
mehreren Talg- und Schweißdrüsen
Die vielfältigen Bewegungen (z. B. Öffnen, Schließen,
etc.) werden durch die unterschiedlichen Muskeln im Lid durchgeführt
(z. B. Lidheber, Lidsenker, etc.).
Die Innervation des Lides erfolgt über Äste.
Als Innervation wird die funktionelle Versorgung eines Organs, eines
Körperteils oder
eines Gewebes mit Nervengewebes bezeichnet. Sie sorgt für die Steuerung
von entsprechenden Vorgängen durch Reizausübung oder Reizwahrnehmung.
Dadurch wird z. B. das Heben oder Senken des Lides möglich. Ist
diese gestört, so kann dies zu einem Herunterhängen des Lides
führen.
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